Zur Stunde sind die Euro-Finanzminister in einer Telefonkonferenz. Was ist denn  da zu erwarten?

   Die Erwartung ist, dass sie Finanzminister klarstellen, eine sozialere Lösung, die kleine Sparer ausnimmt von dieser Abgabe, wird nicht an Europa scheitern.

  Man wird sehen was tatsächlich herauskommt bei dieser  laufenden Telefonkonferenz der Minister.

  Wenn die Europäer flexibler sind,  könnte das  der Regierung in Zypern  helfen eine Mehrheit im Parlament für diesen Sanierungsplan zu kommen.

   Dann müssten natürlich größere Vermögen stärker besteuert werden.

 Warum die Verantwortlichen nicht gleich verstanden haben, wie wichtig gerade in einer solchen Situation größere soziale Ausgewogenheit ist, das darf man sich allerdings schon fragen.

 

 

  Wie groß ist die Gefahr, dass durch die zypriotischen Turbulenzen die Eurokrise wieder hochkommt?

 

 Da darf man nicht übertreiben. Von einem Börsenabsturz war heute zum Beispiel keine Spur.  Der Euro ist ein bisschen zurückgegangen, aber kein Einbruch. Auch die Anleihezinsen der Krisenstaaten, die immer ein wichtiges Barometer sind, verändern sich kaum.

   Aber der Fall Zypern ist ein Beispiel für schlechtes Krisenmanagament.

 

zeigt natürlich, dass die Europäer ihre Probleme noch nicht im Griff haben.

 

 

 

  Man muss sich das einmal vorstellen: Zypern macht 0,2 Prozent der Wirtschaftsleistung Europas aus, das sind zwei Tausendstel. Trotzdem hat es Monate gedauert um zu einer Lösung zu kommen, die man jetzt schon nach drei Tagen nachbessern muss.