Über Raimund Löw

Dr. Raimund Löw
Historiker und Publizist

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Biografie

Ausbildung:
Mittelschule in Wien-Hietzing und Bern-Neufeld (CH).
Studium der Neueren Geschichte und Politikwissenschaften an den Universitäten Lausanne (CH) und Wien.
1977 Promotion zum Dr.phil. an der Universität Wien.
Aktiv in der Wiener Studentenbewegung, Aktivist der trotzkistischen GRM. Historische Forschungen zu zeitgeschichtlichen Themen und Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten.

Berufliche Tätigkeiten:
Mitarbeit im Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte der Arbeiterbewegung.
Referate und Beiträge auf Internationalen Historikerkongressen in Linz, Mexico City, Amsterdam.
Lehrtätigkeit an den Universitäten Nottingham, Wien, Salzburg und Innsbruck. Forschungstätigkeit in Amsterdam, Zagreb, Belgrad und Ljubljana.

Journalistische Arbeit in Hörfunk, Fernsehen und in verschiedenen Zeitungen. Beiträge im „Radio Kolleg“ und „Journal-Panorama“ des Österreichischen Rundfunks, sowie u.a. in New Left Review, Le Monde Diplomatique, Neues Forum, Wiener Tagebuch, die linke, profil.

Seit Mitte der 80er-Jahre Schwerpunkt auf aktueller journalistischer Berichterstattung im Hörfunk des Österreichischen Rundfunks (ORF) ORF in Wien, Radioreportagen aus dem Nahen Osten, Lateinamerika und verschiedenen Staaten Europas. Interviews u.a. mit Jacek Kuron, Arthur London, AdamMichnik.

1989-1991 Korrespondent des ORF in Moskau, aktuelle Berichterstattung über die Reformpolitik unter Michail Gorbatschow bis zum Anti-Gorbatschow-Putsch 1991, Reportagen aus dem nach Unabhängigkeit strebenden Baltikum, dem Kaukasus, Sibirien und der Ukraine.
Interviews u.a. mit Michail Gorbatschow, Boris Jelzin, Andrej Sacharow, Wojcech Jaruzelski.

1991-1997 Korrespondent und Büroleiter des ORF-Büros in Washington, Berichterstattung aus Washington in den amerikanischen Wahljahren 1992 und 1996, aktuelle UNO-Berichterstattung aus New York u..a. zur Bosnienkrise, Reportagen aus den verschiedensten amerikanischen Bundesstaaten sowie aus Lateinamerika.
Interviews u.a. mit Bill Clinton, Madeleine Albright, Jim Baker, Bob Dole, Boutros Boutros Ghali, Newt Gingrich, Fernando Cardoso, Carlos Menem, Luis Inacio da Silva („Lula“), Juan Lechin.

2003-2007 Büroleiter Washington, zuvor leitender Redakteur in der
„Zeit im Bild“-Redaktion des ORF in Wien, Reportagen und Analysen zu aktuellen internationalen Themen, u.a. zum amerikanischen Wahlkampf 2000, zum russischen Präsidentenwahlkampf 2000, zum israelischen Wahlkampf 2001, von verschiedenen EU-Gipfeln und zur Irakkrise 2002/2003; aktuelle Fernsehreportagen aus dem Nahen Osten, China, Japan, Korea, Indonesien, Sudan;
Interviews u.a. mit George W.Bush,Tony Blair, Gerhard Schröder, Werner Faymann, Wolfgang Schüssel, Alfred Gusenbauer, Benita Ferrero-Waldner, Gören Persson, Vaclav Havel, Alexander Kwazniewski, Romano Prodi, Kofi Annan, Jose Manuel Barroso.

2007-2014 Büroleiter des ORF-Büros in Brüssel, Kommentare, Analysen und Rezensionen in der Wiener Stadtzeitung „Der Falter“ und in der „Europäischen Rundschau“. Referate zu Themen der internationalen Politik.

2007 zum „Außenpolitischen Journalisten des Jahres“ gewählt.

2007 Verleihung des „Bruno Kreisky-Preises“ für die Publikation des Bandes „Die Fantasie und die Macht.1968 und danach“ im Czernin-Verlag (2006).
2009 Axel Corti Fernsehpreis der Erwachsenenbildung, Wien
Im Oktober 2007 im Ecowin-Verlag Salzburg erschienen: „Einsame Weltmacht. Die USA im Abseits“
2010, 2012, 2013 zum „Außenpolitischen Journalisten des Jahres“ auf Platz 1, 3 und 2 gewählt.

2014 erschienen: „Europas Drahtzieher/Strippenzieher. Wer in Brüssel wirklich regiert.“ (gem.mit Cerstin Gammelin), Econ Berlin 2014

Aktuell Asienkorrespondent des ORF mit Sitz in Peking

Verheiratet, zwei Töchter