Nach der Einleitung des Amtsenthebungsverfahrens gegen Präsidentin Park in Südkorea, hat der Ministerpräsident die Streitkräfte zu erhöhter Wachsamkeit aufgefordert. Die Sorge ist groß, dass Nordkoreas Kim Jong Un die politische Unsicherheit im Süden ausnützen könnte um die Lage weiter zu destabilisieren. Auch die Wahlkampferklärungen des gewählten Präsidenten Trump, dass die USA die Verteidigung Südkoreas nicht mehr uneingeschränkt fortführen sollen, sorgt für Unruhe. Offiziell befinden sich Nordkorea und Südkorea noch immer im Kriegszustand.

Der letzte Atomtest,  es ist der fünfte, hat die  Sanktionen gegen Nordkorea deutlich verschärft.

Im Gegenzug  ließ Kim Jong Un seine Streitkräfte   die Zerstörung der südkoreanischen Hauptstadt üben.

Eine Autostunde ist die Grenze zu Nordkorea  von Seoul entfernt. Militärs  Neutraler Staaten überwachen den Waffenstillstand.

Urs Gerber, Neutrale Überwachungskommission, Schweiz

„Erst letztes Jahr  sind Soldaten durch Minen schwer verletzt worden.“

Zu den Atomwaffen Kim Jong Uns kommt jetzt die politische Unsicherheit im Süden nach der Entmachtung der Präsidentin. Die USA sind Schutzmacht Südkoreas. Donald Trump wird bald klären müssen, ob das so bleibt.

Die Bürger Südkoreas sind verunsichert, weil  Trump im Wahlkampf gefordert hat, dass sich das Land  ohne US-Hilfe verteidigt.

Der harte Kurs der gestürzten  Präsidentin  gegen den Norden ist  umstritten.

Lee Joe-myung, oppositioneller Präsidentschaftskandidat

“ Die Verhandlungen zur Abschaffung der Atomwaffen müssen flexibler geführt werden als bisher.“

Angespannt wartet Südkorea, wie der Norden auf die  Turbulenzen  um die  Amtsenthebung der  Präsidentin reagieren wird.