Die Vorwürfe gegen die ehemalige EU-Außenpolitikbeauftragte Federica Mogherini sind ernst – und dienen den Feinden Europas. von Raimund Löw 11.12.2025 Angesichts all der Erschütterungen in der Weltpolitik, von Trumps Verwünschungen gegen weiterlesen...
https://newsletter.falter.at/nAEjn7GFZ67ocv Er prägte die 68er-Bewegung in Wien wie kein Zweiter, stand ein für eine gerechtere Welt. Ein Nachruf auf einen Mitstreiter. Anfang letzter Woche ist Hermann Dworczak, ein führender Aktivist der 68er-Bewegung weiterlesen...
Mit dem Coup gegen Venezuela vom vergangenen Wochenende kündigen die USA ein heftiges 2026 an, zu dem ich Sie im ersten FALTER.maily im neuen Jahr sehr herzlich begrüßen darf. Kühlen Kopf, weiterlesen...
Revolte unterm Piratenstrohhut : Die Generation Z lässt Diktatoren erzittern, Falter 44/2025, 28.10.2025
Jugendaufstände haben im globalen Süden Regierungen gestürzt, Zensurgesetze gekippt und Korruptionisten hinter Gitter gebracht. Was dahintersteckt
Ein Demonstrant trägt ein Transparent mit einer madagassischen Version des Logos des beliebten japanischen Mangas One Piece, einem Symbol, das von Protestbewegungen der Generation Z weltweit übernommen wurdeFoto: Siphiwe Sibeko / REUTERS / picturedesk.com
Jugendrevolten haben in den letzten Monaten im globalen Süden Regierungen gestürzt, Zensurgesetze gekippt und Korruptionisten hinter Gitter gebracht. Die Welle der Proteste nahm von Nepal ihren Ausgang, erfasste Peru in Lateinamerika und erreichte mit Marokko und Madagaskar den afrikanischen Kontinent.
Auf vielen Transparenten ist ein schwarzer Totenkopf mit gelbem Strohhut zu sehen. Der Held aus einem japanischen Piratenepos, der gegen eine Weltregierung der Bösewichte ankämpft, begleitet weltweit die Demonstrationen. Unbemerkt von Europa und Amerika baut sich im globalen Süden eine Revolution der Generation Z auf, also der zwischen 1995 und 2010 geborenen Teenager und jungen Menschen, wundern sich internationale Kommentatoren.
Die Schauplätze der Revolten sind weit voneinander entfernt und die Anlässe unterschiedlich. Aber das Gefühl, als Vertreter ihrer vernachlässigten Generation gegen die herrschende Ordnung durch Straßenproteste ihre Rechte einfordern zu müssen, ist allgegenwärtig.